Über den Workshop

Über den Tellerrand schauen - Klinische Psychologie in der medizinischen Rehabilitation

Das Arbeitsfeld klinischer PsychologInnen in der medizinischen Rehabilitation ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt, hat sich jedoch in den letzten Jahren stark entwickelt. Psychologische Aspekte gewinnen im multiprofessionellen Rehateam an Bedeutung und PsychologInnen werden dort zunehmend gesucht. Die Arbeit bietet neben Einzelgesprächen die Leitung themen- und krankheitsbezogener Therapiegruppen, die häufig multiprofessionell besetzt sind. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen ist interdisziplinäres Arbeiten im Team sinnvoll und eröffnet Einblicke in die Arbeit anderer Berufsgruppen und somit die Chance, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken. PsychologInnen haben Kontakt zu KollegInnen aus Medizin, Physiotherapie, Ergotherapie, Sozialarbeit und Pflege. Die Rehabilitanden, mit denen wir arbeiten, leiden neben körperlichen Erkrankungen überwiegend unter Anpassungs- und Angststörungen, Depressionen sowie chronischen Schmerzen. Die Rehabilitanden werden darin unterstützt, einen aktiven Umgang mit ihrer Krankheit sowie Lebensperspektiven zu entwickeln. Ziel ist die Förderung von Selbstwirksamkeit. Über die Patientenversorgung hinaus bietet die Rehabilitation vielfältige Arbeitsfelder, wie z.B. Konzepterstellung, Qualitätsmanagement, Mediation oder Durchführung von Fortbildungen. Diese Vielfalt mit abwechslungsreichen Tätigkeiten macht die Arbeit von PsychologInnen in der Rehabilitation besonders und attraktiv.

Ziel des wokshops

Die Studierenden entwickeln eine Vorstellung von der Arbeitspraxis in der medizinischen Rehabilitation und wissen über Chancen und Anforderungen Bescheid. Studierende erhalten Tipps, wie ein guter Berufseinstieg gelingen kann.

arbeitsform

Anliegen und Fragen der Teilnehmenden stehen im Vordergrund. Fakultativ sind Kurzvorträge möglich.

literatur-tipps

Zu Klinischer Psychologie in der Rehabilitation / BDP:
http://bdp-klinische-psychologie.de/fachgruppen/gruppe2.shtml

Zu Klinischer Psychologie in der medizinischen Rehabilitation:
http://www.psychologie-aktuell.info/reha

Martin Spreen-Ledebur

Psychologischer Psychotherapeut im Rehazentrum Bad Eilsen (Orthopädie/Rheumatologie). Einzeltherapeutische Gespräche sowie Entwicklung und Durchführung themen- und krankheitsspezifischer Gruppentherapie, z.B. multimodale Schmerztherapie. Konzepterstellung im multiprofessionellen Team.

Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehabilitation, BDP

Beruflicher Werdegang

1991-94 Aufbau und Arbeit in einem Kleinstheim für Sozialwaisenkinder, Margarethe von Wehling-Stiftung, Bielefeld. Seit 1994 Rehazentrum Bad Eilsen, DRV-Braunschweig-Hannover

Weitere relevante Tätigkeiten

Seit 2012 Mitglied der Arbeitskreisleitung Klinische Psychologie in der Rehabilitation, BDP

Lieblingsfach
im Studium

Klinische Psychologie

Was ich gerne schon vor dem Studium gewusst hätte

An einem Studierendenkongress hätte ich gerne teilgenommen

Kontakt

martin.spreen-ledebur@rehazentrum-bad-eilsen.de

Referierende und Workshop-DEtails

Hier werden Referierende vorgestellt und Workshops erklärt